21.07.2011: Erneuerung Kanalnetz /Trinkwassernetz Heyda hier: Innerörtlicher Verbindungssammler - An der See

Der für das Jahr 2011 vorgesehene Ausbau des innerörtlichen Verbindungssammlers „An der See“ stellt den dritten Schritt im Rahmen der Erneuerung des Kanalnetzes des Ortes Heyda dar und schafft zugleich den Lückenschluss zwischen der 2010/11 errichteten Kläranlage und dem 2009 bereits im Zuge des Straßenbaus „Auf der Heide“ im Trennsystem fertig gestellten Kanalabschnitt.

Der für das Jahr 2011 vorgesehene Ausbau des innerörtlichen Verbindungssammlers „An der See“ stellt den dritten Schritt im Rahmen der Erneuerung des Kanalnetzes des Ortes Heyda dar und schafft zugleich den Lückenschluss zwischen der 2010/11 errichteten Kläranlage und dem 2009 bereits im Zuge des Straßenbaus „Auf der Heide“ im Trennsystem fertig gestellten Kanalabschnitt.

Die Baumaßnahme erstreckt sich von der Abwasserpumpstation am östlichen Ortsrand im Bereich „Kummel“ bis zur Einbindung der neuen Kanalisation in der Straße „Auf der Heide“. Dabei wird eine reine Schmutzwasserleitung von rund 380 m Länge parallel zum verrohrten Vorfluter „die See“ in die Straße verlegt. Die Leitung besteht hauptsächlich aus Kunststoffrohren der Nennweiten 200 - 400 mm, sowie aus Stahlbetonschächten DN 1000 – 1500 bis ca. 3,50 m Tiefe.

An diesen Schmutzwassersammler werden im Zuge der Baumaßnahme neben der Schmutzwasserleitung der Stranges „Auf der Heide“  die Schmutzwasserhausanschlüsse sämtlicher Anlieger im Bereich „An der See’“ angebunden.  Die Einleitung des Regenwassers erfolgt analog dazu in den verrohrten Vorfluter die "See“. Somit wird sicher gestellt dass nahezu der ganze südliche Teil des Ortes Heyda eine direkte und  von Oberflächenwasser getrennte Anbindung seines Schmutzwassers an die Kläranlage erhält.

Für die übrigen, hauptsächlich nördlichen Ortsteile, welche zur Zeit noch im Mischsystem entwässert werden, ist als Interimslösung der Anschluss an den innerörtlichen Verbindungssammler in Form von einfachen Abwasserweichen vorgesehen. Dazu werden in die vorhandenen Mischwasserleitungen an geeigneten Stellen monolithische Schächte eingefügt. Deren Sohlgerinne sind derart angepasst, dass über eine anzuschließende Interimsverbindung DN 200 der Trockenwetterabfluss sowie eine geringe Regenwassermenge dem Schmutzwassersammler zugeführt werden und die darüber hinaus anfallenden Abflussmengen  in den verrohrten Vorfluter gelangen.
Im Verlaufe des weiteren Ausbaus des Ortsnetzes sollen in den kommenden Jahren in diesen Ortsteilen sukzessive ebenfalls Trennkanalisationen errichtet und die Abwasserweichen wieder entfernt werden. Zzur Abpufferung der überschüssigen Wassermengen die bei größeren Niederschlagsereignissen aus den Mischwasserkanälen vorläufig noch in den Schmutzwassersammler  gelangen, wird dieser ca. 100 m vor der Pumpstation  auf einer Länge von rund 45 m als Stauraumkanal ausgelegt. Der Stauraumka-nal besteht aus Stahlbetonprofilen mit einem Eiquerschnitt der Größe 900/600 mm.
Parallel zu den Kanalbaumaßnahmen erfolgt im Baubereich die Erneuerung der Trinkwasserleitung.

Der Verbandsausschuss hat in seiner Sitzung vom 04.07.2011 der Firma Schramm Tiefbau GmbH, Gräfinau-Angstedt, den Zuschlag zur Realisierung erteilt. Die Auftragssumme im Abwasser beträgt 197.597,55 EUR.